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Fairer Handel

Fairer Handel ist Hilfe zur Selbsthilfe

Der Faire Handel setzt sich für kontinuierliche und verlässliche Handelsbeziehungen mit Partnerorganisationen in Lateinamerika, Afrika und Asien ein. Dadurch werden viele benachteiligte Produzentengruppen in Afrika, Asien und Lateinamerika in die Lage versetzt, ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern, die Umwelt zu schonen und gleichzeitig die Qualität ihrer Produkte zu erhöhen. Das schafft ebenfalls im herkömmlichen Welthandel eine bessere Ausgangsposition, gibt der ländlichen Entwicklung wichtige Impulse und kann so dem explosionsartigen Anwachsen der Slums in den großen Städten entgegenwirken.

Fair oder nicht fair?

Was verbirgt sich nun genau hinter den verschiedenen Siegeln, Logos und ihren Systemen?

Der Faire Handel boomt. Die Folge: Viele Organisationen, Initiativen und Unternehmen mit einem sozialen oder ökologischen Ansatz möchten am wachsenden positiven Image des Fairen Handels teilhaben. Hiermit einhergehend ist eine Flut von neuen Siegeln, Marken, Logos, welche sich in der Kommunikation in eine Reihe mit dem Fairen Handel stellen und mit diesem konkurrieren.

Das Forum Fairer Handel hat einen ausführlichen Standardvergleich in Auftrag gegeben, in dem der durch FLO (Fairtrade Labelling Organizations International) zertifizierte Faire Handel mit einigen bekannten Gütesiegel- und Kodex-Systemen verglichen wird. „Fair oder nicht Fair?“, das ist der Titel der Studie, die auf einer Pressekonferenz am 04.11.2008 präsentiert wurde.

Weitere Information finden Sie unter: www.forum-fairer-handel.de